Einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel: 3 Zutaten, kein Fehler

Posted on

Collins Moss

einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel - featured image

Hör mal zu. Ich muss dir ein Geständnis machen. Vor ein paar Jahren stand ich in meiner Küche, hatte einen schlechten Tag und wollte einfach nur etwas Süßes, ohne mich mit komplizierten Rezepten, komplizierter Technik oder einem Haufen Anrichten zu beschäftigen. Ich wollte keinen Eiertrenner. Ich wollte keine Schokoladenfondant-Explosion. Ich wollte einfach nur einen Kuchen, der schmeckt, wenn man ihn isst, und der aussieht, als hätte ich Stunden damit verbracht (obwohl es 20 Minuten waren).

Dann habe ich den einfachen Marmorkuchen in einer Schüssel gemacht. Und weißt du was? Er war perfekt. Nicht “gut für einen Anfänger”, sondern einfach perfekt. Zart, saftig, mit diesen klassischen, eleganten Adern aus Schokolade, die jeden Moment der Langeweile im Alltag sofort ein bisschen feiner machen. Es war der Moment, in dem ich realisiert habe, dass Backen nicht sein muss. Es kann einfach sein. Es kann eine Schüssel, ein Löffel und drei Zutaten sein.

Ich habe diesen einfachen Marmorkuchen in einer Schüssel schon Dutzende Male getestet. Mal mit etwas mehr Kakao, mal mit etwas weniger Zucker, mal mit Margarine statt Butter. Aber die Basis bleibt immer dieselbe: Einfachheit siegt. Wenn du heute nur eines backen willst, dann mach diesen Kuchen. Er ist dein Rettungsschirm, wenn der Vorratsschrank leer ist und der Heißhunger kommt.

Warum du diesen Marmorkuchen lieben wirst

Es geht hier nicht nur um Geschmack. Es geht um das Gefühl, das du hast, wenn du den Kuchen aus der Form nimmst. Hier sind die Gründe, warum dieser einfache Marmorkuchen in einer Schüssel dein neues Lieblingsrezept wird:

Minimale Reinigung — Du brauchst nur eine Schüssel zum Mischen und deinen Rührstab (oder eine Gabel, wenn du es noch primitiver magst). Kein Mixer, kein Sieb, kein zweites Gefäß für Eiweiß. Das ist der Traum jedes faulen (oder effizienten) Kochs. Ich mache das, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und keine Lust habe, eine halbe Spülmaschine zu füllen.

Drei Zutaten, null Stress — Du schaust in deinen Vorratsschrank. Mehl, Zucker, Butter (oder Öl), Eier, Kakao, Backpulver. Wahrscheinlich hast du alles da. Du musst nicht zum Supermarkt rennen. Du musst keine speziellen Zutaten kaufen, die du nie wieder brauchst. Das ist One-Bowl-Baking in seiner reinsten Form. Du kannst es wirklich nicht falsch machen, weil die Toleranzgrenzen hier sehr hoch sind.

Der “Marmor”-Look ohne Aufwand — Viele denken, Marmorkuchen sei schwer zu machen, weil man den Teig zweimal vorbereiten und vorsichtig schichten muss. Nicht bei diesem Rezept. Du machst den Grundteig, nimmst einen Teil ab, rührst Kakao ein, und vermischt die beiden Löffel kurz. Das Ergebnis sieht aus wie aus dem Feingebäck-Laden, fühlt sich aber an wie ein schnelles Hausgemachtes. Es ist dieser optische Trick, der dich wie einen Profi aussehen lässt, während du eigentlich nur zwei Löffel benutzt hast.

Dieser einfache Marmorkuchen in einer Schüssel ist meine Antwort auf die Frage: “Was backe ich, wenn ich keine Ahnung habe, aber etwas Tolles willst?”

Was du brauchst (und warum es so einfach ist)

Hier ist das Beste daran: Du musst wahrscheinlich keinen Einkaufszettel schreiben. Fast alles findest du in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst, und warum jede Zutat wichtig ist. Keine Zutat ist hier nur zur Dekoration.

Weiches Butter (200 g / 200 g) — Das ist die Basis für den Geschmack und die Textur. Wichtig: Sie muss weich sein. Nicht geschmolzen, sondern weich wie Zahnpasta. Wenn sie zu kalt ist, vermischst du sie nicht richtig mit dem Zucker, und der Kuchen wird hart. Wenn du keine Butter magst oder vegan backen willst, funktioniert neutrales Sonnenblumenöl genauso gut, aber die Butter gibt diesen klassischen, aromatischen Geschmack, der einfach nicht zu schlagen ist. Ich empfehle eine gute Markenbutter, da der Geschmack hier im Vordergrund steht.

Zucker (200 g / 200 g) — Er gibt Süße, aber auch die Feuchtigkeit und die Farbe. Nicht zu viel weg lassen, sonst wird der Kuchen trocken. Der Zucker löst sich teilweise in der Butter auf und schafft diese feine Krume. Wenn du es etwas weniger süß magst, kannst du auf 180 g gehen, aber dann wird die Oberfläche etwas weniger knusprig.

Eier (3 Stück / ca. 150–160 g ohne Schale) — Sie binden alles. Bei diesem Rezept sind sie der Klebstoff. Keine Eiweiße trennen, kein Eischnee. Einfach die ganzen Eier dazu. Das macht den Kuchen saftig, aber nicht schwer. Größere Eier (Größe M oder L) sind ideal.

Weizenmehl (Type 405) (200 g / 200 g) — Das Standardmehl. Es gibt Struktur. Kein Spezialmehl nötig. Wenn du glutenfrei backen willst, funktioniert ein glutenfreies Allzweckmehl (mit Xanthan) hier meistens gut, aber die Textur kann etwas bröckeliger sein.

Backpulver (1 Päckchen / 16 g) — Der Treibstoff. Es sorgt dafür, dass der Kuchen aufgeht. Achte darauf, dass es nicht abgelaufen ist. Wenn dein Backpulver schon seit zwei Jahren im Schrank steht, wirf es weg und kauf frisches. Das macht den Unterschied zwischen einem flachen Stein und einem luftigen Kuchen.

Kakao (2–3 EL / ca. 15–20 g) — Das ist der Stern der Show. Nur für die Hälfte des Teiges. Ich empfehle hochwertigen Backkakao oder natürliches Kakaopulver, nicht den sehr süßen Schokopulver für heiße Schokolade, sonst wird es zu süß und die Farbe blass. Dieser Kakao gibt dem Kuchen die charakteristische Marmorierung und den Kontrast.

Vanilleextrakt oder Vanillezucker (1 TL / 1 Päckchen) — Für den Hintergrundgeschmack. Er macht den Kuchen “rund”. Ohne Vanille schmeckt er nur nach Zucker und Mehl. Mit Vanille schmeckt er nach “Kuchen”.

Salz (1 Prise / eine Messerspitze) — Klingt banal, ist aber wichtig. Salz hebt die Süße und den Kakao-Geschmack. Ohne Salz schmeckt der Kuchen flach. Eine Prise reicht völlig.

Tipp zum Vorrat: Du kannst die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz) schon am Vortag in einem Gefäß mischen. Dann sparst du dir das Abwiegen am Backtag. Die feuchten Zutaten (Butter, Zucker, Eier) rührst du dann frisch.

Ausrüstung: Weniger ist mehr

Du brauchst kein teures Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich verwende. Wenn du etwas anderes hast, passt es auch.

Große Rührschüssel — Mindestens 3–4 Liter Volumen. Du brauchst Platz, um den Teig kräftig zu vermischen, ohne dass alles herumspritzt. Eine stabile Schüssel aus Glas oder Metall ist am besten. Plastik kann verrutschen.

Handrührgerät oder Gabel — Mit dem Handrührgerät geht es in 2 Minuten. Aber ehrlich? Eine gute Gabel oder ein Holzlöffel funktioniert hier genauso gut. Du musst den Teig nicht luftig schlagen wie bei einem Biskuit. Du musst ihn nur cremig rühren. Wenn du keinen Mixer hast, nimm die Gabel. Es wird nicht kaputtgehen.

Kuchenform (Herz, Kasten oder Springform) — Eine kleine Springform (20–22 cm) oder eine Kastenform ist ideal. Wenn du eine Herzform hast, perfekt. Wichtig: Die Form muss gut gefettet und mit Mehl bestäubt sein, oder du legst Backpapier hinein. Das ist der einzige Trick, damit er nicht klebt. Ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ist am einfachsten, weil du den Kuchen danach einfach herausheben kannst.

Kleine Schüssel — Für den Teil des Teiges, den du mit Kakao vermischst. Eine kleine Tasse reicht auch.

So machst du den einfachen Marmorkuchen in einer Schüssel

einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel preparation steps

Okay, lass uns anfangen. Ich zeige dir genau, wie ich das mache. Es ist so einfach, dass du dich fast wundern wirst.

Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (oder 160 Grad Umluft, wenn du einen Heißluftofen hast). Das ist wichtig, damit der Ofen sofort heiß ist, wenn der Teig drin ist. Bereite deine Form vor. Fett sie ein und bestäube sie mit Mehl. Schüttel das überschüssige Mehl aus. Oder lege sie mit Backpapier aus. Das ist die sicherste Variante. Wenn der Teig in der Form klebt, ist der Marmor-Effekt weg, und das ist schade.

Schritt 2: Butter und Zucker cremig rühren
Nimm deine weiche Butter und den Zucker in die große Schüssel. Rühre sie mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe cremig zusammen. Das dauert etwa 2–3 Minuten. Der Teig sollte hell, luftig und wie eine Mayonnaise aussehen. Wenn du eine Gabel benutzt, rühre so lange, bis keine Zuckerkörner mehr zu sehen sind. Warum das wichtig ist: Wenn du die Butter nicht richtig mit dem Zucker vermischst, bleibt der Zucker unten, und der Kuchen wird unten hart und oben trocken. Das ist der häufigste Fehler. Nimm dir diese Zeit.

Schritt 3: Eier einzeln unterrühren
Gib die Eier einzeln dazu. Nach jedem Ei rührst du kurz auf, bis es eingearbeitet ist. Dann das nächste. Füge auch die Vanille und eine Prise Salz hinzu. Der Teig sollte jetzt glatt und glänzend sein. Wenn er sich etwas körnig anfühlt, ist das okay, solange er cremig aussieht. Fehlerbehebung: Sieht der Teig aus wie geronnene Milch? Das passiert, wenn die Butter zu kalt war. Rühre noch etwas länger, oder gib einen Löffel Mehl hinzu, das stabilisiert ihn wieder.

Schritt 4: Mehl und Backpulver unterheben
Misch das Mehl mit dem Backpulver in einem kleinen Gefäß vor. Füge es dann in zwei Schritten zum Teig hinzu. Rühre es nur so lange, bis das Mehl verschwindet. Wichtig: Nicht zu lange rühren! Wenn du den Teig zu lang bearbeitest, bildet sich zu viel Gluten, und der Kuchen wird zäh wie ein Gummibärchen. Es ist okay, wenn noch kleine Mehlklümpchen da sind. Die verschwinden beim Backen. Wir wollen einen zarten Kuchen, kein Brot.

Schritt 5: Den Marmor-Effekt zaubern
Nimm etwa die Hälfte des Teiges (ca. 300–350 g) in die kleine Schüssel. Gib 2–3 Esslöffel Kakao dazu. Rühre es kräftig um, bis der Teig einheitlich braun ist. Du hast jetzt zwei Schüsseln: eine mit hellem Vanilletest und eine mit dunklem Schokoladenteig. Tipp: Wenn der Kakao-Tee zu trocken wirkt, gib einen Teelöffel Milch oder Wasser hinzu. Aber normalerweise ist der Teig feucht genug.

Schritt 6: Schichten und Marmorieren
Jetzt wird es spannend. Nimm einen Löffel hellen Teigs und lege ihn in die Form. Dann einen Löffel dunklen Teigs daneben. Wiederhole das, bis die Form gefüllt ist. Du musst nicht perfekt schichten. Würfle sie einfach rein. Dann nimm ein Messer oder einen Zahnstocher und ziehe ein paar Wellen durch den Teig. Nicht zu oft! 3–4 Züge reichen. Wenn du zu viel mischst, wird der Kuchen einfarbig braun. Du willst Adern, nicht eine Schokomasse. Sensorischer Hinweis: Du solltest den Duft von Kakao und Vanille riechen können. Das ist das Zeichen, dass es stimmt.

Schritt 7: Backen
Schieb die Form in den vorgeheizten Ofen. Back den einfachen Marmorkuchen in einer Schüssel für 35–45 Minuten. Die Zeit hängt von deiner Form ab. Eine schmale Kastenform braucht länger als eine breite Springform. Mach nach 35 Minuten den Stäbchen-Test: Steck einen Holzspieß in die Mitte. Kommt er sauber heraus, ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, lass ihn noch 5–10 Minuten backen. Die Oberseite sollte goldbraun sein und sich leicht von der Form lösen.

Gesamtzeit: 10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Backzeit. Fertig.

Tipps & Tricks: Was ich aus Dutzenden Versuchen gelernt habe

Hier ist alles, was ich gelernt habe, damit dein Kuchen nie fehlschlägt. Das ist das Wissen, das dich vom Anfänger zum Profi macht.

Die Butter-Temperatur ist alles — Ich wiederhole es, weil es so wichtig ist. Wenn deine Butter fest ist, rühre sie nicht richtig mit dem Zucker. Lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen, bevor du anfängst. Sie sollte einen Fingerabdruck hinterlassen, wenn du hineindrückst.

Nicht zu viel Kakao verwenden — Viele Leute wollen einen dunklen Kuchen und geben zu viel Kakao in die Hälfte. Das trocknet den Teig aus und er wird bitter. 2–3 Esslöffel reichen für einen schönen Kontrast. Wenn du es dunkler willst, nimm dunklen Kakao, aber nicht mehr Menge.

Der Ofen ist nicht immer gleich — Jeder Ofen ist anders. Mein Ofen braucht 35 Minuten, der meines Nachbarn vielleicht 45. Vertraue nicht nur der Uhr. Vertraue dem Stäbchen-Test. Wenn der Kuchen oben schon braun ist, aber innen noch roh, deck ihn mit Alufolie ab, damit er nicht verbrennt, und lass ihn weiterbacken.

Häufiger Fehler: Zu viel rühren — Wenn du den Teig nach dem Hinzufügen des Mehls ewig rührst, wird der Kuchen zäh. Hör auf, sobald das Mehl weg ist. Es ist besser, ein bisschen ungleichmäßig zu sein, als zu zäh.

Pro-Tipp für die Oberfläche — Wenn du eine glatte, glänzende Oberfläche willst, gib einen Löffel Sahne oder Jogurt in den hellen Teig. Das macht die Oberfläche weicher und weniger knusprig. Aber ehrlich gesagt? Die knusprige Kruste ist der beste Teil. Ich mag sie so.

Variationen & Anpassungen

Sobald du die Basis-Version beherrschst, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten getestet. Hier ist, was funktioniert.

Zitronen-Marmor-Kuchen — Ersetze den Kakao im dunklen Teil durch 1 EL Zitronensaft und 1 TL Zitronenschale. Das ist erfrischend und leicht. Perfekt zum Kaffee.

Nuss-Marmor-Kuchen — Rühre 2 EL gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse in den hellen Teig. Das gibt einen tollen Crunch und ein nussiges Aroma. Ich liebe das mit der Schokoladenhälfte.

Glutenfreie Version — Verwende ein glutenfreies Mehl mit Xanthan (wie von Schär oder Doves Farm). Die Textur ist etwas bröckeliger, aber der Geschmack ist derselbe. Achte darauf, dass dein Backpulver auch glutenfrei ist.

Veganer Marmorkuchen — Ersetze die Butter durch weiche Margarine oder Kokosöl. Ersetze die Eier durch “Lein-Eier” (1 EL gemahlener Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei, 10 Minuten quellen lassen). Der Kuchen wird etwas dichter, aber sehr saftig. Probiere es aus, aber sei realistisch: Es wird nicht exakt wie der mit Eiern, aber sehr lecker.

Ohne Milch — Du brauchst eigentlich keine Milch in diesem Rezept! Der Teig ist feucht genug durch Butter und Eier. Wenn du ihn flüssiger willst, gib einen Schluck Milch hinzu, aber es ist nicht nötig.

Anrichten, Aufbewahrung & Haltbarkeit

Anrichten — Lass den Kuchen komplett abkühlen, bevor du ihn anschneidest. Wenn du ihn warm anschneidest, zerfällt er. Bestäub ihn einfach mit Puderzucker. Das sieht elegant aus und braucht keine Deko. Dazu passt ein Glas Milch, ein Tasse Kaffee oder ein Stück Käse. Ein einfacher einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel braucht keine komplizierten Seiten. Aber wenn du magst: Ein Haufen Beeren oder ein Löffel Schlagsahne passt perfekt.

Kühlschrank — Der Kuchen hält sich 3–4 Tage an einem kühlen, trockenen Ort in einer Dose. Er wird sogar noch saftiger, wenn er einen Tag steht. Das ist die Eigenschaft von Marmorkuchen: Er altert gut.

Aufwärmen — Wenn du ihn warm magst, heiz ihn 10–15 Sekunden in der Mikrowelle auf. Vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird er gummiartig. Oder leg eine Scheibe für 5 Minuten in den Ofen bei 150 Grad.

Einfrieren — Ja, du kannst den Kuchen einfrieren! Schneide ihn in Scheiben oder lass ihn ganz. Wickel ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich 2–3 Monate. Thaw ihn über Nacht im Kühlschrank. Er schmeckt fast wie frisch gebacken.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Q: Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
**A:** Nein, nicht mit Backpulver. Wenn du den Teig mit Backpulver über Nacht stehen lässt, geht das Gas verloren, und der Kuchen geht nicht auf. Aber du kannst die trockenen Zutaten mischen und die Butter/Zucker-Creme am Vortag machen und im Kühlschrank lagern. Nimm sie 30 Minuten vor dem Backen raus, damit sie warm werden.

Q: Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?
**A:** Das passiert oft, wenn der Ofen zu früh geöffnet wurde oder der Kuchen noch nicht fertig gebacken war. Wenn du die Ofentür öffnest, während er backt, fällt die heiße Luft raus und der Kuchen kollabiert. Warte, bis der Stäbchen-Test bestanden ist. Auch zu viel Kakao kann das Gewicht erhöhen und zum Einsinken führen.

Q: Kann ich den Kuchen in einer Pfanne machen?
**A:** Ja, aber die Backzeit verkürzt sich. In einer kleinen Pfanne (20 cm) dauert es nur 25–30 Minuten. Achte darauf, dass der Boden nicht anbrennt. Eine Springform ist aber besser für den Marmor-Effekt.

Q: Ist das Rezept für Kinder geeignet?
**A:** Absolut. Es ist das perfekte Rezept, um mit Kindern zu backen. Keine rohen Eiweiße, keine komplizierten Schritte. Die Kinder können den Kakao einrühren und die “Marmorierung” mit dem Messer machen. Das macht Spaß und ist sicher.

Q: Kann ich mehr Zucker verwenden?
**A:** Du kannst bis zu 250 g Zucker nehmen, aber dann wird der Kuchen süßer und die Kruste knuspriger. Wenn du weniger Zucker willst (bis 150 g), wird der Kuchen weniger süß und feuchter. Ich empfehle, bei 200 g zu bleiben, das ist der süße Punkt.

Letzte Gedanken

Der einfache Marmorkuchen in einer Schüssel ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Beweis dafür, dass du nicht viel brauchst, um etwas Tolles zu machen. Er ist dein Freund an Tagen, an denen du keine Energie hast, aber etwas Schönes willst. Er ist der Kuchen, den du backst, wenn du unsicher bist. Und er wird dich nie enttäuschen.

Also, was wartest du noch? Geh in die Küche. Nimm eine Schüssel. Mach diesen Kuchen. Und wenn du ihn fertig hast, sag mir Bescheid. Schreib mir in die Kommentare, wie er dir geschmeckt hat. Oder post ein Foto auf Pinterest und verlinke mich. Ich liebe es zu sehen, was ihr damit macht.

Viel Erfolg und guten Appetit! Du schaffst das. Wirklich.

Pin This Recipe!

einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel recipe

Print
clock clock iconcutlery cutlery iconflag flag iconfolder folder iconinstagram instagram iconpinterest pinterest iconfacebook facebook iconprint print iconsquares squares iconheart heart iconheart solid heart solid icon
einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel - featured image

Einfacher Marmorkuchen in einer Schüssel


  • Author: Frieda
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 1 Kuchen (ca. 8–10 Portionen) 1x

Description

Ein perfekter, saftiger Marmorkuchen, der nur eine Schüssel, einen Löffel und wenige Zutaten benötigt. Ideal für Anfänger und schnelle Backstunden.


Ingredients

Scale
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M oder L)
  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver (16 g)
  • 2–3 EL Kakao (ca. 15–20 g)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vor und bereite eine Kuchenform (z.B. Springform 20–22 cm) vor, indem du sie einfettest und mit Mehl bestäubst oder mit Backpapier auslegst.
  2. Rühre die weiche Butter und den Zucker in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät oder einer Gabel für 2–3 Minuten cremig zusammen, bis die Masse hell und luftig ist.
  3. Gib die Eier einzeln nach und nach unter den Teig und rühre jedes Ei kurz ein, bevor das nächste hinzugefügt wird. Füge Vanille und eine Prise Salz hinzu.
  4. Mische das Mehl mit dem Backpulver in einem kleinen Gefäß vor und hebe es in zwei Schritten vorsichtig unter den Teig. Rühre nur so lange, bis das Mehl verschwindet, um einen zarten Kuchen zu erhalten.
  5. Nimm etwa die Hälfte des Teiges (ca. 300–350 g) in eine kleine Schüssel und rühre den Kakao kräftig ein, bis der Teig einheitlich braun ist.
  6. Löffle abwechselnd hellen und dunklen Teig in die vorbereitete Form. Ziehe mit einem Messer oder Zahnstocher 3–4 mal Wellen durch den Teig, um den Marmor-Effekt zu erzeugen.
  7. Backe den Kuchen für 35–45 Minuten im vorgeheizten Ofen. Prüfe die Garzeit mit einem Holzspieß; dieser sollte sauber herauskommen. Die Oberseite sollte goldbraun sein.

Notes

Die Butter muss weich sein (Zahnpasta-Konsistenz), aber nicht geschmolzen. Nicht zu viel Kakao verwenden, um Austrocknung zu vermeiden. Den Teig nach dem Hinzufügen des Mehls nicht zu lange rühren, damit der Kuchen nicht zäh wird. Der Kuchen hält sich 3–4 Tage in einer Dose und lässt sich gut einfrieren.

  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 350
  • Sugar: 30
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Marmorkuchen, One-Bowl-Baking, einfaches Rezept, Kuchen ohne Eiertrennen, Schokoladenkuchen, Backen für Anfänger

You might also like these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆