Gesteh ich mal was: Vor drei Jahren hätte ich für eine Waffel am Sonntagmorgen mein Haus verkauft. Aber ich meine das nicht im romantischen Sinne. Ich meine, ich wäre tatsächlich bereit gewesen, jede noch so absurde Bedingung zu akzeptieren, nur um diesen einen Moment zu erleben, in dem der Waffeleisen knistert und der Geruch von frischem, knusprigem Teig die Küche füllt. Das Problem? Ich hasse die Arbeit. Ich hasse das Anrühren von Teigen, die 20 Minuten ruhen müssen, bevor sie überhaupt in die Pfanne dürfen. Ich hasse das Abwaschen von Schüsseln, die sich anfühlen wie ein Berg aus klebrigem Teigklecks.
Dann kam der Frühling vor zwei Jahren. Ich stand in meiner Küche, die Sonne schien durchs Fenster, und auf der Fensterbank lag eine Tüte Rhabarber, die ich im Supermarkt gekauft hatte, weil er so billig war, und ein halbes Netz Erdbeeren, das ich vergessen hatte, zu essen. Sie waren schon ein bisschen matschig. Die Erdbeeren. Der Rhabarber war noch fest, aber er rief förmlich nach einer Rettungstat. Ich hatte keine Lust, einen Kuchen zu backen. Ich hatte keine Lust, Kompott zu kochen. Ich wollte einfach nur Waffeln. Aber ich hatte nur 20 Minuten, bevor meine Kinder aus dem Bett kamen und nach dem Frühstück schrien.
Also hab ich alles in den Mixer geworfen. Rhabarber, Erdbeeren, ein bisschen Mehl, Eier, Milch, etwas Zucker. Kein Aufschlagen von Eiern. Kein Warten auf Blasen. Kein Abtropfen lassen. Einfach rein, mixen, in das heiße Eisen, fertig. Das Ergebnis? Ich war schockiert. Es war nicht nur essbar. Es war der beste Bissen, den ich diesen ganzen Frühling gemacht hatte. Saftig. Knusprig. Mit einem leichten, säuerlichen Kick vom Rhabarber, der die Süße der Erdbeeren perfekt ausbalanciert. Und es dauerte keine 15 Minuten von der Idee bis zum ersten Bissen.
Seitdem sind Erdbeer-Rhabarber Waffeln in 20 Min. mein Geheimwaffe für alle Tage, an denen ich wenig Zeit, aber viel Appetit auf etwas Fröhliches habe. Ich habe dieses Rezept jetzt über 15 Mal getestet – mal mit mehr Rhabarber, mal mit mehr Erdbeeren, mal mit Dinkel, mal mit Weizen. Und jedes Mal war es ein Treffer. Wenn du auch denkst, dass Waffelbacken nur etwas für langweilige Sonntage mit viel Vorlauf ist, dann lies weiter. Ich zeig dir, wie du diesen Traum in weniger Zeit zubereitest, als du brauchst, um die Milch aus dem Kühlschrank zu holen.
Warum du diese Waffeln lieben wirst
Blitzschnell von der Schüssel auf den Teller — Das ist der Hauptgrund. Kein Aufschlagen von Eiweiß. Kein Warten auf den Teig. Du mixst alles in 60 Sekunden und das Waffeleisen ist in der Zwischenzeit schon heiß. Ich habe diese Waffeln schon zubereitet, als die Türklingel klingelte und ich die Tür nicht öffnen konnte, weil ich gleichzeitig die Pfanne im Blick behalten musste. Es ist Wahnsinn. Totalzeit: 15 bis 20 Minuten. Active cooking time: 5 Minuten. Rest ist Warten und Essen.
Der perfekte Kontrast von säuerlich und süß — Viele Leute sind skeptisch gegenüber Rhabarber in Süßspeisen. „Ist das nicht zu sauer?“ fragte meine Nachbarin, als sie den Geruch roch. Aber genau das ist der Punkt. Rhabarber hat diese natürliche Säure, die die oft zu süßen Erdbeeren im Zaum hält. Es ist wie ein kleines Geschmackswunder. Jede Waffel hat diese leichten, säuerlichen Stücke, die im Mund zerfallen und die Süße des Teigs ausbalancieren. Es ist nicht langweilig. Es ist komplex. Und es ist einfach unglaublich frisch.
Kein Abwasch-Wahnsinn — Du brauchst einen Mixer oder einen Stabmixer, eine Schüssel und das Waffeleisen. Fertig. Wenn du einen Hochgeschwindigkeitsmixer hast, spülst du nur eine Schüssel und den Mixerbecher. Das ist die halbe Arbeit im Vergleich zum herkömmlichen Waffelteig, bei dem du Meutern, Eier trennen und Schalen entsorgen musst. Ich mache diese Erdbeer-Rhabarber Waffeln in 20 Min. oft am Samstagmorgen, wenn ich noch im Pyjama bin und nicht die Energie für einen Berg an Geschirr aufbringen will.
This is mein Antwort auf „Was gibt’s zum Frühstück?“, wenn ich müde bin und keinen Hunger auf Haferbrei habe. Es ist das Gefühl von Urlaub im eigenen Esszimmer.
Die Zutaten – und warum sie wichtig sind
Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich fast alles bereits im Schrank oder im Obstgarten (oder im Supermarkt um die Ecke). Das Geheimnis dieser Waffeln liegt nicht in exotischen Zutaten, sondern in der richtigen Balance.
Rhabarber (500 g / 1,1 lbs) — Das ist das Herzstück. Du brauchst frische Stangen. Keine getrockneten. Keine TK-Blöcke, es sei denn, du hast keine Wahl. Frischer Rhabarber hat diese knackige Textur und diese intensive Säure. Schneide die harten Enden ab und schneide die Stangen in kleine Würfel, etwa 1 cm groß. Wenn die Stücke zu groß sind, hast du später riesige Säurebomben in der Waffel. Wenn sie zu klein sind, verschwinden sie im Teig. Die Würfelgröße ist entscheidend für den Biss.
Erdbeeren (300 g / 0,66 lbs) — Frische Erdbeeren sind hier besser als TK, weil sie weniger Wasser freisetzen. Wenn du nur TK-Erdbeeren hast, lass sie unbedingt abtropfen und tupfe sie trocken. Nasses Obst macht den Teig wässrig. Schneide die großen Beeren in halbe oder viertel Stücke. Kleine Beeren kannst du ganz lassen. Die Erdbeeren geben die Süße und das Aroma. Sie schmelzen im Teig und verteilen sich gleichmäßig.
Weizenmehl Type 405 (200 g / 1,7 cups) — Normales Allzweckmehl funktioniert perfekt. Ich habe es auch schon mit Dinkelmehl 630 probiert – das funktioniert auch, aber die Waffeln werden etwas dichter und nussiger. Für den klassischen, luftigen Look bleib bei Type 405. Das Mehl gibt der Struktur. Ohne Mehl hättest du nur eine Suppe im Waffeleisen.
Zucker (100 g / 0,5 cups) — Du kannst die Menge anpassen, je nachdem, wie sauer dein Rhabarber ist. Mein Rhabarber war letztes Jahr sehr säuerlich, da habe ich 150 g genommen. Diesmal war er süßlicher, da reichten 80 g. Probier den Teig vor dem Backen (ja, roher Teig mit Mehl und Eiern ist in kleinen Mengen okay, aber wenn du unsicher bist, tu es nicht). Der Teig sollte schmecken wie flüssiger Kuchen. Wenn er zu säuerlich schmeckt, gib mehr Zucker hinzu. Wenn er zu süß ist, gib mehr Rhabarber hinzu.
Eier (3 Stück / medium) — Sie geben die Struktur und die Farbe. Ich verwende immer Eier der Größe M. Wenn du nur L-Eier hast, nimm nur zwei. Wenn du S-Eier hast, nimm drei große oder vier kleine. Die Eier sind der Klebstoff, der den Teig zusammenhält, ohne ihn schwer zu machen.
Milch (200 ml / 0,85 cups) — Vollmilch schmeckt am besten, aber auch Halbfett oder sogar Pflanzmilch (Hafer oder Mandel) funktionieren. Die Milch lockert den Teig auf. Nicht zu viel, sonst wird die Waffel matschig. Nicht zu wenig, sonst ist sie trocken. Die 200 ml sind der Goldstandard für diese Menge an Obst und Mehl.
Butter (50 g / 3,5 tbsp) — Geschmolzene Butter. Nicht flüssig heiß, sondern nur lauwarm. Sie gibt dem Teig diese typische, reichhaltige Waffel-Aromatik. Du kannst auch neutrales Öl nehmen, wenn du keine Butter magst, aber die Butter macht den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.
Backpulver (1 Päckchen / 16 g) — Damit die Waffeln aufgehen. Vergiss nicht, es hinzuzufügen. Ohne Backpulver hast du flache, harte Pfannkuchen, keine luftigen Waffeln.
Vanilleextrakt oder Vanillezucker (1 TL / 1 Päckchen) — Für das Aroma. Ich nehme immer echten Vanilleextrakt, wenn ich ihn habe. Es schmeft intensiver und weniger künstlich als Vanillezucker. Aber beides geht.
Prise Salz — Klingt banal, ist aber wichtig. Salz hebt die Süße und die Fruchtigkeit des Obstes. Ohne Salz schmeckt die Waffel flach. Mit Salz schmeckt sie rund.
Die Ausrüstung – du brauchst nicht viel
Du brauchst kein teures Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze.
Mixer oder Stabmixer — Ein Standmixer ist am einfachsten, weil du alles auf einmal reinwerfen und auf Mix stellen kannst. Ein Stabmixer funktioniert auch, aber du musst vorsichtig sein, damit du die Stücke nicht zu klein pürierst. Du willst noch kleine Stücke Obst in der Waffel haben, nicht nur Püree. Wenn du nur einen Mixer hast, der nicht hoch genug ist, mixe das Obst zuerst mit der Milch und dem Mehl, dann gib die restlichen Zutaten hinzu.
Waffeleisen — Ein normales, elektrisches Waffeleisen reicht völlig. Du brauchst kein Belgisches Waffeleisen mit tiefen Fächern, obwohl das auch geht. Ein flaches Waffeleisen ist schneller und die Waffeln knuspriger. Ich habe mein Waffeleisen seit fünf Jahren und es funktioniert immer noch perfekt. Kauf dir keins mit Antihaftbeschichtung, wenn du es nicht schon hast. Das spart dir später das Fett.
Schüssel und Löffel — Eine große Schüssel, in der du den Teig mixen kannst, bevor du ihn in das Waffeleisen gibst. Und ein großer Löffel oder ein Eisportionierer, um den Teig gleichmäßig in das Eisen zu geben.
Pinsel — Um das Waffeleisen leicht einzufetten, falls es keine Antihaftbeschichtung hat. Ein kleiner Silikonpinsel ist am besten, weil er die Butter gleichmäßig verteilt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung – so machst du es richtig
Okay, los geht’s. Ich zeig dir genau, wie ich das mache. Es ist simpler, als du denkst.
Schritt 1: Das Waffeleisen vorheizen. — Stell dein Waffeleisen auf die höchste Stufe. Je nachdem, was du hast, ist das meist Stufe 3 oder 4. Es braucht etwa 5–7 Minuten, bis es wirklich heiß ist. Test es, indem du ein paar Tropfen Wasser darauf gibst. Wenn sie tanzen und verdampfen, ist es bereit. Wenn sie nur liegen bleiben, wart noch ein bisschen. Ein heißes Eisen ist der Schlüssel zur Knusprigkeit. Wenn das Eisen nicht heiß genug ist, klebt der Teig fest und die Waffel wird matschig.
Schritt 2: Das Obst vorbereiten. — Während das Eisen sich aufheizt, nimm deinen Rhabarber und deine Erdbeeren. Wasche sie gründlich. Schneide die Enden vom Rhabarber ab und würfle ihn in kleine Stücke. Schneide die Erdbeeren in halbe oder viertel Stücke. Achte darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind. Wenn du große Stücke hast, werden sie im Teig schwimmen und nicht richtig durchbacken. Kleine, gleichmäßige Stücke sind hier der Schlüssel.
Schritt 3: Den Teig mixen. — Gib das Mehl, den Zucker, das Backpulver, das Salz und den Vanilleextrakt in eine große Schüssel. Misch sie kurz mit einem Löffel durch. In einer anderen Schüssel oder direkt in die erste (wenn du einen Löffel benutzt), verrühr die Eier mit der Milch und der geschmolzenen Butter. Gieß die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten und rühr sie mit einem Schneebesen oder einer Gabel zusammen, bis keine großen Klumpen mehr da sind. Der Teig sollte dickflüssig sein, aber noch fließen können. Nicht zu dünn, nicht zu zäh.
Schritt 4: Das Obst unterheben. — Jetzt kommt der Moment, auf den du gewartet hast. Gib die gewürfelten Erdbeeren und den Rhabarber in den Teig. Hebel sie vorsichtig mit einem Löffel unter. Achte darauf, dass du sie nicht zerdrückst. Du willst noch erkennbare Stückchen Obst haben. Wenn du den Teig zu stark rührst, zerfällt das Obst und der Teig wird grau und matschig. Sanfte Hand ist hier gefragt.
Schritt 5: Die Waffeln backen. — Öffne das Waffeleisen. Geben Sie einen Kleeblatt großen Löffel Teig in die Mitte. Schließ das Eisen. Warte. Wie lange? Je nach deinem Eisen, etwa 3–5 Minuten. Das ist der schwierigste Teil: Das Geduld haben. Öffne das Eisen nicht zu früh, sonst klebt die Waffel ab. Du weißt, es ist fertig, wenn der Dampf nachlässt und die Waffel goldbraun ist. Wenn du unsicher bist, mach eine Testwaffel. Die erste ist fast immer die Fehlschlag-Waffel, weil das Eisen noch nicht gleichmäßig heiß ist. Das ist okay. Isst sie halt selbst.
Schritt 6: Wiederholen und servieren. — Nimm die fertige Waffel mit einer Gabel oder Zange heraus. Gib sie auf einen Teller. Fett das Eisen leicht ein, wenn nötig (bei Antihaft ist das meist nicht nötig). Gib den nächsten Löffel Teig rein. Wiederhol den Vorgang, bis der Teig aufgebraucht ist. Du solltest etwa 8–10 Waffeln bekommen, je nach Größe deines Eisens.
Gesamtzeit: 20 Minuten. 5 Minuten Vorbereitung, 15 Minuten Backzeit.
Tipps & Tricks – das habe ich aus 15 Versuchen gelernt
Hier ist alles, was ich aus dem Machen dieser Waffeln gelernt habe. Das ist das Zeug, das sie wirklich funktionieren lässt.
Der Teig darf nicht zu flüssig sein. — Wenn dein Teig zu dünn ist, laufen die Obststücke aus der Waffel heraus und verbrennen auf der Heizung. Der Teig sollte dick sein, wie dicker Schokoladenkuchen-Teig. Wenn er zu dünn ist, gib noch ein bisschen Mehl hinzu. Wenn er zu dick ist, gib noch ein bisschen Milch hinzu. Es ist ein Balanceakt.
Das Eisen muss sauber sein. — Wenn du Reste von der vorherigen Waffel im Eisen hast, klebt die nächste Waffel daran ab. Wisch das Eisen zwischen den Waffeln mit einem Küchenpapier ab, wenn nötig. Aber sei vorsichtig, es ist heiß! Wenn du ein Antihaft-Eisen hast, brauchst du meist kein Fett. Wenn du ein altes Eisen hast, bürstest du es leicht mit etwas Öl oder Butter ein.
Nicht zu viel Teig reinmachen. — Das ist der häufigste Fehler. Wenn du zu viel Teig reinmachst, quillt er über und verklebt das Eisen. Das ist ein Albtraum zu reinigen. Mach lieber etwas zu wenig Teig rein. Die Waffel wird dann vielleicht nicht ganz rund, aber sie löst sich leicht ab und sieht trotzdem gut aus. Du kannst die überstehenden Ränder mit einer Schere abschneiden, wenn du perfekt sein willst, aber das muss nicht sein.
Restaurant-Trick: Die Waffeln warm halten. — Wenn du mehrere Waffeln backst, werden die ersten kalt, während die letzten backen. Stell deinen Backofen auf die niedrigste Stufe (etwa 80 Grad). Leg die fertigen Waffeln auf ein Gitter auf einem Backblech und stell sie in den Ofen. So bleiben sie warm und knusprig, bis du die letzte Waffel fertig hast. Das ist ein kleiner Trick, der den Unterschied macht, wenn du Gäste hast.
Variationen & Substitutionen – mix es auf
Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, hier ist, wie du sie abwandeln kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.
Zitronen-Rhabarber-Waffeln — Wenn du es weniger süß magst, gib den Saft einer halben Zitrone und die Abrieb einer ganzen Zitrone in den Teig. Die Zitrone passt perfekt zum Rhabarber und hebt die Säure noch mehr hervor. Das ist meine Lieblingsvariante, wenn der Rhabarber besonders sauer ist.
Vanille-Joghurt-Waffeln — Ersetze die Milch durch griechischen Joghurt. Die Waffeln werden dadurch etwas säuerlicher und cremiger. Du musst vielleicht ein bisschen mehr Mehl hinzufügen, weil Joghurt dicker ist als Milch. Das ist eine tolle Option für ein etwas leichteres Frühstück.
Glutenfrei — Ersetze das Weizenmehl durch ein glutenfreies Mehrkornmehl oder ein Reismehl-Mix. Achte darauf, dass das Mehl bereits Backpulver enthält, sonst brauchst du noch mehr. Glutenfreie Waffeln sind oft etwas brüchiger, also behandle sie vorsichtig, wenn du sie aus dem Eisen nimmst.
Milchfrei — Ersetze die Milch durch Hafermilch oder Sojamilch. Die Butter kannst du durch neutrales Öl ersetzen. Das Ergebnis ist fast identisch. Ich mache das oft, wenn ich keine Milch da habe, und niemand merkt es.
Mehr Protein — Wenn du den Teig proteinreicher machen willst, gib einen Scoop Vanille-Proteinpulver hinzu. Du musst dann vielleicht ein bisschen mehr Milch hinzufügen, weil Proteinpulver Flüssigkeit aufsaugt. Das ist gut für alle, die nach dem Workout frühstücken wollen.
Servieren & Aufbewahren
Wie servierst du sie? — Am besten frisch und heiß. Ich serviere sie immer mit einem Klecks Schlagsahne oder griechischem Joghurt und einer Handvoll frischer Erdbeeren oder Rhabarberstücken als Garnitur. Ein Schuss Ahornsirup oder etwas Puderzucker ist auch toll. Aber ich lass sie oft auch plain, weil die Früchte schon genug Süße und Geschmack haben. Dazu passen eine Tasse Kaffee oder ein Glas Orangensaft perfekt.
Aufbewahren im Kühlschrank: — Wenn du Reste hast (was selten vorkommt), bewahr sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich dort für 2–3 Tage. Aber ehrlich gesagt, schmecken sie am nächsten Tag nicht mehr so gut. Die Knusprigkeit geht verloren.
Aufwärmen: — Wenn du sie aufwärmen willst, leg sie für 2–3 Minuten in den Toaster oder in den Backofen (bei 180 Grad). Das stellt die Knusprigkeit wieder her. In der Mikrowelle werden sie matschig. Vermeide die Mikrowelle, wenn du sie noch knusprig haben willst.
Einlagern: — Kannst du die Waffeln einfrieren? Ja, absolut. Lass sie komplett abkühlen. Leg sie in eine Gefrierbox oder einen Gefrierbeutel, getrennt durch Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Sie halten sich im Gefrierfach für bis zu 3 Monate. Wenn du sie essen willst, nimm sie direkt aus dem Gefrierfach und leg sie in den Toaster oder Ofen. Sie schmecken fast so gut wie frisch.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich gefrorene Erdbeeren und Rhabarber verwenden?
A: Ja, das geht, aber mit Einschränkungen. Gefrorenes Obst gibt mehr Wasser ab. Du musst es unbedingt abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen, bevor du es in den Teig gibst. Ansonsten wird dein Teig zu wässrig und die Waffeln werden nicht knusprig. Wenn du die Möglichkeit hast, nimm frisches Obst – der Unterschied im Geschmack und in der Textur ist deutlich spürbar.
Q: Warum sind meine Waffeln klebrig geblieben?
A: Das liegt meist an zwei Dingen: Entweder war das Waffeleisen nicht heiß genug, oder du hast zu viel Teig reingetan. Stell sicher, dass das Eisen wirklich heiß ist (Test mit Wassertröpfchen). Und gib nicht zu viel Teig rein. Wenn die Waffel klebt, öffne das Eisen nicht gewaltsam. Warte noch eine Minute. Oft löst sie sich dann von selbst. Wenn sie immer noch klebt, bürstest du das Eisen zwischen den Durchgängen leicht mit etwas Öl ein.
Q: Sind diese Waffeln auch für Kinder geeignet?
A: Absolut. Meine Kinder lieben sie. Die Säure vom Rhabarber ist mild genug, dass die meisten Kinder sie nicht als zu sauer empfinden, besonders wenn du genug Zucker hinzufügst. Du kannst die Menge an Rhabarber auch reduzieren, wenn deine Kinder sensibel auf Säure reagieren. Aber ich empfehle, sie dranzulassen – die Textur und der Geschmack sind einfach zu gut, um sie zu vermeiden.
Q: Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
A: Das ist nicht empfehlenswert. Der Backpulver wirkt mit der Zeit nach und der Teig kann zu flüssig werden, besonders durch das Wasser aus dem Obst. Wenn du den Teig zu lange stehen lässt, werden die Waffeln flach und matschig. Mach den Teig besser frisch, kurz bevor du backst. Das dauert nur 5 Minuten und macht einen riesigen Unterschied.
Letzte Gedanken
Diese Erdbeer-Rhabarber Waffeln in 20 Min. sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung daran, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Du brauchst keine Stunden, kein teures Equipment und keine perfekte Küche. Du brauchst nur frisches Obst, ein bisschen Geduld und den Willen, es auszuprobieren.
Ich hoffe, du probierst sie aus. Mach sie am Wochenende, mach sie an einem zufälligen Dienstagmorgen, mach sie, wenn du traurig bist oder wenn du glücklich bist. Sie passen zu allem. Und wenn du sie gemacht hast, lass es mich wissen. Schreib mir in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt haben. Oder post ein Foto auf Instagram und markier mich. Ich lese jeden Kommentar und sehe mir jedes Foto an. Es macht mich glücklich zu wissen, dass meine Rezepte bei dir zu Hause ankommen.
Viel Spaß beim Backen! Und vergiss nicht: Die erste Waffel ist fast immer die Fehlschlag-Waffel. Isst sie halt selbst. Das ist Teil des Prozesses.
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Erdbeer-Rhabarber Waffeln: Die besten 20-Minuten-Rezepte
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 8-10 Waffeln 1x
Description
Schnelle und einfache Waffeln mit frischen Erdbeeren und Rhabarber, die in nur 20 Minuten zubereitet sind. Perfekt für einen schnellen, aber leckeren Frühstücksmoment.
Ingredients
- 500 g Rhabarber (frisch, in kleine Würfel geschnitten)
- 300 g Erdbeeren (frisch, in halbe oder viertel Stücke geschnitten)
- 200 g Weizenmehl Type 405
- 100 g Zucker (anpassbar je nach Säure des Rhabarbers)
- 3 Eier (Größe M)
- 200 ml Milch (Vollmilch, Halbfett oder Pflanzmilch)
- 50 g Butter (geschmolzen, lauwarm)
- 1 Päckchen Backpulver (16 g)
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Instructions
- Waffeleisen auf höchster Stufe vorheizen (ca. 5–7 Minuten). Hitze testen mit Wassertröpfchen.
- Rhabarber waschen, Enden abschneiden und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Erdbeeren waschen und in halbe oder viertel Stücke schneiden.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Vanilleextrakt kurz mischen.
- In einer anderen Schüssel oder direkt dazu Eier, Milch und geschmolzene Butter verrühren.
- Flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und mit Schneebesen oder Gabel glattrühren, bis keine großen Klumpen mehr da sind.
- Gewürfeltes Obst vorsichtig mit einem Löffel unterheben, ohne es zu zerdrücken.
- Teigportionen (ca. kleeblattgroß) in das heiße Waffeleisen geben und 3–5 Minuten backen, bis die Waffeln goldbraun sind und der Dampf nachlässt.
- Fertige Waffeln herausnehmen, Waffeleisen bei Bedarf leicht einfetten und mit dem restlichen Teig wiederholen.
Notes
Der Teig sollte dickflüssig sein wie dicker Schokoladenkuchen-Teig. Das Waffeleisen muss sehr heiß sein, damit die Waffeln knusprig werden und nicht kleben. Nicht zu viel Teig in das Eisen geben, damit es nicht überläuft. Waffeln können im Ofen bei niedriger Temperatur warm gehalten werden.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Category: Frühstück
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1-2 Waffeln pro Pers
- Calories: 250
- Sugar: 20
- Sodium: 150
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 6
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