Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min

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Collins Moss

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Ich muss euch etwas gestehen. Als ich in den 90ern aufgewachsen bin, war „Bienenstich“ für mich Synonym für trockenen Hefekuchen, der nach drei Tagen schon wie ein Stein war, und eine Vanillecreme, die eher nach Zuckerwatte als nach echter Vanille schmeckte. Meine Oma hat ihn immer am Sonntag früh gebacken, und wir haben ihn mit einem Löffel gegessen, weil die Gabel zu viel Druck auf die zerbrechliche Schicht aus gerösteten Mandeln ausübte. Es war ein Ritual, aber kein特别er Genuss. Es war einfach „Kuchen“.

Dann kam der Tag, an dem ich meinen ersten eigenen Haushalt hatte und realisierte, dass ich keine Lust mehr auf Kompromisse hatte. Ich wollte den Geschmack meiner Kindheit, aber ohne die Enttäuschung. Ich wollte diese perfekte Balance aus sahniger, echter Vanillecreme und einem Boden, der nicht nach Pappkarton schmeckt. Also habe ich angefangen zu experimentieren. Und zu experimentieren. Und noch einmal zu experimentieren.

Das Ergebnis? Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min. Ja, ihr habt richtig gelesen. 30 Minuten. Nicht 30 Minuten Backzeit, sondern 30 Minuten Gesamtaktivzeit, bevor der Kuchen im Ofen ruht. Ich habe diese Version über 15 Mal getestet. Ich habe die Teige verdünnt, zu dick gemacht, die Creme zu süß, zu wenig süß, mit Sahne, mit Quark, mit Pudding. Ich habe Mandeln verbrannt, ich habe sie roh gelassen, ich habe die Honig-Butter-Mischung abgekühlt, bis sie steinhart war, und sie auf noch warmen Teig geschmiert, bis sie einsickerte wie sie sollte.

Hier ist die Wahrheit: Der klassische Bienenstich ist zeitaufwendig. Aber für uns alle, die nach Hause kommen, hungrig sind und einen Kuchen wollen, der nach „Sonntag im Elternhaus“ schmeckt, ohne den ganzen Vormittag in der Küche zu stehen, ist Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min der Heilige Gral. Es ist mein Rettungsanker an stressigen Tagen. Es ist mein Beweis dafür, dass man Tradition respektieren kann, ohne sich selbst dabei zu opfern.

Wenn ihr diesen Kuchen einmal probiert habt, werdet ihr nie wieder zum alten, trockenen Pultkuchen zurückkehren. Versprochen.

Warum ihr diesen Bienenstich vom Blech lieben werdet

Es geht hier nicht nur um Geschwindigkeit, auch wenn das ein riesiger Pluspunkt ist. Es geht um Textur, Geschmack und das Gefühl, ein Profi zu sein, während ihr eigentlich nur faul sein wollt.

Die Vanillecreme ist nicht zu zuckrig — Ich habe das Rezept so angepasst, dass die Creme seidig ist, aber nicht klebrig. Sie schmeckt nach echter Bourbon-Vanille, nicht nach Puddingpulver. Ich nutze immer echte Vanilleschoten oder mindestens ein hochwertiges Vanilleextrakt. Der Unterschied ist gewaltig. Wenn ihr das erste Mal probiert, werdet ihr den Unterschied sofort merken.

Der Boden bleibt saftig — Das ist das größte Problem bei Blechkuchen: Er trocknet aus. Mein Trick? Ich bestreiche den noch warmen Hefeteig sofort mit der Honig-Butter-Mandel-Masse. Diese Masse dringt in die Poren ein und sorgt dafür, dass der Boden feucht bleibt. Selbst nach zwei Tagen im Kühlschrank ist er noch zart. Ich habe das selbst getestet, indem ich einen Kuchen vier Tage lang liegen ließ. Er war immer noch gut. Das ist selten bei Hefeteig.

Kein kompliziertes Formen — Wer hat schon Lust, Kreise auszustechen und sie auf eine Torte zu stapeln? Beim Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min backen wir alles in einer großen Blechform. Das ist praktisch, es lässt sich leicht transportieren (perfekt für Grillfeste oder Geburtstage), und es sieht auf dem Teller genauso elegant aus wie die runde Variante. Nur viel stressfreier.

Dies ist meine Antwort auf „Was gibt’s zum Nachtisch?“, wenn ich keine Lust auf komplizierte Torten habe, aber etwas Besonderes bieten will.

Was ihr für den Bienenstich vom Blech braucht

Hier ist das Beste: Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon im Schrank. Es ist keine exotische Zutatenliste, sondern klassische, hochwertige Grundbausteine.

Teig für das Blech:

  • Weizenmehl (Type 405) (500 g / 4 cups) — Das Grundgerüst. Ich nehme immer Type 405, weil es fein und zart bleibt. Type 105 macht ihn zu schwer. Wenn ihr nur Vollkornmehl habt, mischt es zur Hälfte mit Weißmehl, sonst wird er zu kantig.
  • Butter (50 g / 3.5 tbsp) — Raumtemperatur. Sie sorgt für Zartheit. Kalt butter macht den Teig zäh. Lasst sie 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank kommen.
  • Milch (250 ml / 1 cup + 2 tbsp) — Lauwarm. Nicht heiß! Wenn die Milch zu heiß ist, tötet ihr die Hefe. Wenn sie kalt ist, braucht der Teig ewig. Lauwarm ist der Goldstandard.
  • Hefe (1 Päckchen Trockenhefe / 7g) — Ich nutze Trockenhefe, weil sie zuverlässiger ist und ich nicht warten muss, bis sie sich auflöst. Frische Hefe geht auch, dann nehmt ihr ca. 25g.
  • Zucker (50 g / 0.25 cup) — Für den Teig. Er nährt die Hefe und gibt Farbe. Ich verwende immer weißen Zucker, da er neutral schmeckt.
  • Ei (Größe M) (1 Stk) — Bindet den Teig und gibt Struktur. Ich nehme immer freilandgehaltene Eier, weil das Eigelb dem Teig eine schöne Gelbfärbung gibt.
  • Salz (1 Prise) — Hebt den Geschmack. Ohne Salz schmeckt Hefeteig flach. Nie weglassen.

Die Honig-Butter-Mandel-Füllung (die Magie):

  • Butter (100 g / 0.45 cup) — Weich. Diese Butter wird mit dem Honig erhitzt. Sie ist der Klebstoff für die Mandeln.
  • Honig (4 EL / 60 ml) — Ich nehme immer Akazienhonig oder einen milden Blütenhonig. Wildblütenhonig kann zu stark schmecken. Der Honig karamellisiert im Ofen und gibt diesen typischen Glanz.
  • Geröstete Mandelsplitter (150 g / 1.5 cups) — Das Herzstück. Ich kaufe sie oft bereits geröstet, aber wenn ihr rohe Mandeln habt: Röstet sie kurz in der Pfanne, bis sie duften. Das macht den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.

Die Vanillecreme:

  • Sahne (30% Fett) (500 ml / 2 cups) — Für die Schlagsahne. Sie muss kalt sein, sonst wird sie nicht steif. Ich empfehle Sahne aus dem Kühlschrank, nicht aus der Vorratskammer.
  • Vanillepuddingpulver (1 Päckchen / ca. 60g) — Ja, ich gebe zu: Ich nutze Puddingpulver. Warum? Weil es stabil ist und keine Eier braucht, die man pasteurisieren muss. Es sorgt für diese cremige Textur, die nicht zusammenläuft. Sucht euch ein Markenprodukt mit echtem Vanillegeschmack, z.B. von Dr. Oetker oder Dr. Oetkers Bio-Variante.
  • Milch (500 ml / 2 cups) — Für die Puddingzubereitung. Lauwarm.
  • Zucker (2 EL) — Optional, je nach Süße des Puddingpulvers. Probiert den Pudding erst, bevor ihr ihn auf den Kuchen streicht.

Make-ahead Tipp: Ihr könnt den Hefeteig am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das entwickelt einen besseren Geschmack. Aber: Wenn ihr es in 30 Min machen wollt, geht der schnelle Weg über die Trockenhefe und einen warmen Ort.

Die Ausrüstung, die ihr wirklich braucht

Ihr braucht keine teuren Spezialgeräte. Hier ist, was ich tatsächlich benutze:

Großes Backblech (ca. 40×30 cm) — Ausgekleidet mit Backpapier. Das ist wichtig. Ohne Backpapier haftet die Honig-Mandel-Masse fest und ihr brecht den Boden ab. Ein Blech mit Rand ist ideal, damit nichts ausläuft.

Kochtopf — Für die Puddingcreme. Ein kleiner Topf reicht. Ein Schneebesen ist Pflicht, damit keine Klümpchen entstehen.

Rührschüssel — Für den Teig. Eine große Schüssel, in der ihr mit der Hand oder dem Knethaken mischen könnt.

Pfanne — Optional, wenn ihr die Mandeln selbst rösten wollt. Eine beschichtete Pfanne reicht.

Kühlschrank — Unverzichtbar. Der Kuchen muss abkühlen, bevor ihr die Creme draufpackt. Wenn ihr das überspringt, wird die Creme flüssig und der Kuchen wird matschig.

So macht ihr den Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min

Bienenstich vom Blech preparation steps

Alles klar, lasst uns anfangen! Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ich das mache. Es ist einfacher, als ihr denkt.

Schritt 1: Den Hefeteig zubereiten
Mischt das Mehl, den Zucker und die Hefe in einer großen Schüssel. Macht eine Mulke in die Mitte. Die lauwarme Milch und das weiche Butterstück dazugeben. Das Ei dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert etwa 5–7 Minuten von Hand. Der Teig sollte sich von den Wänden lösen und elastisch sein. Wenn er klebt, gebt ihr einen Löffel mehr Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, einen Schluck Milch. Der Teig sollte sich wie ein weiches Kaugummi anfühlen, nicht wie Kleister. Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig an einem warmen Ort (z.B. im ausgeschalteten Backofen mit Licht an) für 30–40 Minuten gehen. Er sollte sich verdoppeln. Das ist der Gedulds考验, aber er geht schneller, als ihr denkt.

Schritt 2: Die Honig-Mandel-Masse vorbereiten
Während der Teig geht, erhitzt ihr die Butter und den Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Rührt um, bis die Butter geschmolzen ist. Achtung: Nicht kochen lassen, nur schmelzen. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und rührt die gerösteten Mandelsplitter unter. Diese Mischung sollte flüssig, aber nicht kochend heiß sein, wenn ihr sie auf den Teig gebt. Sie wird später karamellisieren.

Schritt 3: Ausbacken
Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umlauf) vor. Streckt den aufgegangenen Teig auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech aus. Drückt ihn gleichmäßig aus. Streicht die warme Honig-Butter-Mandel-Masse gleichmäßig über den Teig. Backt den Boden für ca. 20–25 Minuten. Er sollte goldbraun sein und die Mandeln sollten leicht knistern. Wenn die Mandeln zu dunkel werden, deckt sie mit Alufolie ab. Lasst den Boden danach vollständig abkühlen. Das ist wichtig. Ein warmer Boden schmilzt die Creme. Ich warte immer, bis der Boden Zimmertemperatur hat.

Schritt 4: Die Vanillecreme zubereiten
Vermischt das Puddingpulver mit einem Schuss kalter Milch, bis keine Klümpchen mehr da sind. Erwärmt die restliche Milch in einem Topf, bis sie fast kocht. Gießt die Milch langsam unter Rühren in die Pudding-Milch-Mischung. Rührt weiter, bis der Pudding andickt. Nehmt ihn vom Herd. Lasst ihn kurz abkühlen, rührt ihn aber immer wieder um, damit sich keine Haut bildet. Wenn er abgekühlt ist (aber noch streichfähig), schlagt ihr die kalte Sahne steif. Schüttet die Sahne vorsichtig in den Pudding und vermischt sie sanft, aber vollständig. Die Creme sollte jetzt fest und cremig sein. Nicht zu weich, sonst läuft sie.

Schritt 5: Zusammenbauen und Kühlen
Streicht die Vanille-Sahne-Creme gleichmäßig auf den abgekühlten Kuchenboden. Legt den Kuchen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Je länger, desto besser. Die Creme muss fest werden, damit ihr schöne Stücke schneiden könnt. Schneidet den Kuchen erst, wenn er komplett durchgekühlt ist. Mit einem scharfen Messer in Rechtecke schneiden.

Gesamtzeit: 30 Min Vorbereitung + 40 Min Gehzeit + 25 Min Backzeit + 2 Std Kühlung. Aber die aktive Arbeitszeit ist wirklich unter 30 Minuten.

Tipps & Tricks für den perfekten Bienenstich

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen „gut“ und „unglaublich“.

Die Mandeln müssen geröstet sein — Wenn ihr rohe Mandeln verwendet, schmeckt der Kuchen nach „roh“. Geröstete Mandeln haben ein nussiges, tiefes Aroma, das den süßen Honig perfekt ausbalanciert. Wenn ihr keine gerösteten Mandeln habt, röstet sie 5 Minuten in der trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze. Achtet auf den Geruch, nicht auf die Farbe. Sobald es nach Nüssen rieucht, sind sie fertig. Sie verderben in Sekunden.

Nie auf warmen Teig streichen — Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Honig-Mandel-Schicht noch warm ist und ihr die Creme draufpackt, schmilzt die Creme und sickert durch den Teig. Der Boden wird nass und matschig. Wartet, bis der Kuchenraumtemperatur hat. Das kann je nach Küche 30–60 Minuten dauern. Geduld zahlt sich aus.

Sahne und Pudding richtig mischen — Wenn ihr die Sahne direkt in den heißen Pudding rührt, kann sie trennen. Lasst den Pudding auf max. 40°C abkühlen (lauwarm), bevor ihr die Sahne dazu gebt. Rührt dann sanft, aber gründlich um. Die Creme sollte wie eine dicke Mascarpone-Creme aussehen. Wenn sie zu flüssig ist, gibt sie zu viel Puddingpulver hinzu oder die Sahne war nicht kalt genug.

Der scharfe Trick — Schneidet den Kuchen mit einem sehr scharfen Messer. Ein stumpfes Messer zerdrückt die Mandelschicht und die Creme. Taucht das Messer zwischendurch in heißes Wasser und trocknet es ab. Das sorgt für saubere Schnitte, ohne dass die Creme kleben bleibt.

Variationen & Substitutionen

Sobald ihr die Basis-Version gemeistert habt, hier sind meine Lieblingsoptionen, um ihn zu variieren. Ich habe alle ausprobiert.

Kakao-Variante — Rührt 2 EL Kakao in den Pudding ein. Das schmeckt wie ein Schoko-Bienenstich. Die Kinder lieben das. Die Mandeln bleiben gleich.

Zitronen-Variante — Gebt den Abrieb einer Bio-Zitrone in die Vanillecreme. Das macht ihn frischer und weniger süß. Perfekt für den Sommer.

Glutenfrei — Ersetzt das Weizenmehl durch ein 1:1 Glutenfreies Mehlmix mit Xanthan. Der Teig geht etwas weniger auf, bleibt aber lecker. Achtet darauf, dass das Puddingpulver glutenfrei ist.

Protein-Boost — Ihr könnt einen Teil der Sahne durch griechischen Joghurt ersetzen. Das macht die Creme lighter und proteinreicher. Der Geschmack ist weniger reichhaltig, aber erfrischender.

Nussfrei — Lasst die Mandeln weg und bestreut den Teig nach dem Backen mit Puderzucker oder gehackten Haselnüssen (wenn keine Mandeln gemeint sind). Oder einfach weglassen und nur die Honig-Butter-Schicht nutzen.

Servieren & Aufbewahren

Wie serviert man ihn? — Am besten bei Zimmertemperatur, aber kalt aus dem Kühlschrank. Er passt perfekt zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Als Beilage eignen sich frische Beeren (Himbeeren oder Erdbeeren) oder eine Kugel Vanilleeis. Die Säure der Beeren schneidet durch die Süße der Creme.

Kühlschrank — Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, abgedeckt mit Frischhaltefolie, für bis zu 3 Tage. Er wird sogar besser, wenn die Aromen durchziehen können. Aber: Nach 3 Tagen wird der Boden tendenziell weicher.

Aufwärmen — Nicht aufwärmen! Der Bienenstich ist ein Kaltspeise-Kuchen. Wenn ihr ihn warm essen wollt, backt ihr nur den Boden und serviert die Creme kalt darüber. Aber der klassische Bienenstich ist kalt am besten.

Einlagern — Ihr könnt den Kuchen nicht gut einfrieren. Die Sahnecreme trennt beim Auftauen und wird körnig. Ich empfehle, nur den ungefüllten Kuchenboden einzufrieren. Aufgetaut und mit frischer Creme gefüllt schmeckt er fast wie frisch gebacken.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

F: Kann ich den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
A: Ja, absolut. Das ist sogar mein Geheimtipp. Nach dem ersten Gehen (30 Min) formt ihr den Teig auf dem Blech, deckt ihn ab und stellt ihn in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nehmt ihr ihn heraus, lasst ihn 30 Minuten auf Zimmertemperatur kommen, bestreicht ihn und backt ihn. Der Geschmack ist dann noch tiefer und komplexer.

F: Warum ist meine Vanillecreme flüssig geblieben?
A: Das passiert meist, wenn die Sahne nicht kalt genug war oder der Pudding zu heiß in die Sahne gerührt wurde. Stellt sicher, dass beide Komponenten kalt sind. Wenn die Creme trotzdem zu weich ist, gebt ihr einen Löffel mehr Puddingpulver dazu oder stellt sie für 15 Min in den Gefrierfach, bis sie fest ist.

F: Muss ich die Mandeln schälen?
A: Nein! Geröstete Mandelsplitter sind perfekt. Das Schälen ist mühsam und unnötig. Die Schale trägt zum nussigen Geschmack bei. Wenn ihr ganze Mandeln habt, hackt sie grob. Splitter sind aber traditioneller und sehen schöner aus.

F: Kann ich den Honig durch Ahornsirup ersetzen?
A: Ja, das geht. Ahornsirup schmeckt leicht anders, aber die Konsistenz ist ähnlich. Achtet darauf, dass der Sirup flüssig ist. Der Kuchen wird dann etwas weniger karamellartig, aber immer noch lecker.

F: Wie viele Personen ergibt das Blech?
A: Das hängt davon ab, wie groß ihr die Stücke schneidet. Für einen Nachmittagstee mit kleinen Stücken ergibt ein Standardblech (40×30 cm) ca. 16–20 Stück. Für eine Hauptmahlzeit oder größere Stücke rechnet ihr mit 8–10 Personen.

Letzte Gedanken

Der Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Liebeserklärung an die Einfachheit des Lebens. Es zeigt, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas zu backen, das jeden liebt. Es ist meine Art, Zeit zu sparen, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.

Ich hoffe, ihr probiert es aus. Passt es an euren Geschmack an. Macht es süßer, weniger süß, mit mehr Mandeln, mit weniger Sahne. Macht es zu eurem eigenen. Aber probiert es zuerst so, wie es hier steht. Dann wisst ihr, was möglich ist.

Wenn ihr es backt, lasst es mich wissen! Schreibt mir in die Kommentare, wie es euch geschmeckt hat. Teilt euer Foto auf Pinterest und markiert mich. Ich liebe es, eure Ergebnisse zu sehen. Viel Spaß beim Backen!

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Bienenstich vom Blech - featured image

Bienenstich vom Blech: Cremige Vanillecreme in 30 Min


  • Author: Frieda
  • Total Time: 2 Stunden 55 Minuten
  • Yield: 16-20 Portionen 1x

Description

Ein moderner Bienenstich vom Blech mit sahniger Bourbon-Vanillecreme und knuspriger Honig-Mandel-Schicht. Die aktive Zubereitungszeit beträgt nur 30 Minuten, was ihn zum perfekten Rezept für stressige Tage macht.


Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 50 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter (weich)
  • 60 ml Honig (Akazien- oder Blütenhonig)
  • 150 g geröstete Mandelsplitter
  • 500 ml Sahne (30% Fett, kalt)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 60 g)
  • 500 ml Milch (für Pudding)
  • 2 EL Zucker (optional, je nach Süße des Puddings)

Instructions

  1. Vermische Mehl, Zucker und Hefe in einer großen Schüssel. Erstelle eine Mulke und füge lauwarme Milch, weiche Butter und Ei hinzu. Knete alles zu einem glatten, elastischen Teig (ca. 5–7 Minuten).
  2. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig an einem warmen Ort für 30–40 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  3. Während der Teig geht, erhitze Butter und Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist (nicht kochen lassen). Nimm den Topf vom Herd und rühre die gerösteten Mandelsplitter unter.
  4. Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umlauf) vor. Streckte den aufgegangenen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech (ca. 40×30 cm) aus.
  5. Streiche die warme Honig-Butter-Mandel-Masse gleichmäßig über den Teig.
  6. Backe den Boden für ca. 20–25 Minuten goldbraun. Falls die Mandeln zu dunkel werden, decke sie mit Alufolie ab. Lass den Boden vollständig abkühlen.
  7. Vermische Puddingpulver mit einem Schuss kalter Milch glatt. Erhitze die restliche Milch, gieße sie unter Rühren in die Pudding-Milch-Mischung und koche sie kurz auf, bis sie andickt.
  8. Lass den Pudding auf ca. 40°C abkühlen. Schlage die kalte Sahne steif und vermische sie sanft mit dem abgekühlten Pudding.
  9. Streiche die Vanille-Sahne-Creme gleichmäßig auf den abgekühlten Kuchenboden.
  10. Lass den Kuchen für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden. Schneide ihn mit einem scharfen, ggf. erwärmten Messer in Rechtecke.

Notes

Der Boden muss vollständig abgekühlt sein, bevor die Creme aufgetragen wird, sonst schmilzt diese. Für eine tiefere Geschmacksentwicklung kann der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen gelassen werden. Der Kuchen hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/16 de
  • Calories: 350
  • Sugar: 28
  • Sodium: 150
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Bienenstich, Blechkuchen, Vanillecreme, Honig-Mandel, Hefekuchen, Nachtisch, Rezept, Backen

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