Ich muss dich ehrlich etwas anstupsen. Wann war das letzte Mal, dass du dich wirklich Zeit für etwas genommen hast, das nicht schnell gehen musste? Nicht für das Mittagessen in 15 Minuten (obwohl einfache griechische Gyrossuppe auch ihren Charme hat), und nicht für das Abendessen nach der Arbeit. Sondern für etwas, das du mit Liebe und Geduld herstellst, nur weil es gut schmeckt und weihnachtlich riecht.
Das war bei mir vor einigen Jahren. Ich stand in meiner Küche, es war dunkel, draußen wehte ein kalter Wind, und ich hatte keine Lust auf Stress. Ich wollte einfach nur backen. Nichts Großes, nichts Perfektes, das tausende Euro kostet. Ich wollte etwas, das mich an meine Kindheit erinnerte, aber auf einem höheren Niveau. Das Ergebnis? Weihnachts Feenküsse. Diese zarten Mürbeteig-Kekse mit Marmelade und Schokolade.
Hier ist die Sache: Die meisten Leute denken bei „Mürbeteig“ an trockene Kekse, die man kaum kauen kann. Aber ich habe diese Rezeptur über Jahre hinweg verfeinert. Nach vielen Tests und ein paar fehlgeschlagenen Versuchen (ja, ich habe auch schon Kekse gebacken, die eher wie Steine waren), habe ich den Trick gefunden. Es geht um das Verhältnis von Butter zu Mehl und, am wichtigsten, um die Ruhe beim Backen. Wenn du diese Weihnachts Feenküsse backst, wirst du verstehen, warum sie so besonders sind. Es ist kein kompliziertes Kunststück, es ist pure, weihnachtliche Magie in kleiner Form.
Ich liebe diese Kekse, weil sie einfach sind, aber einen großen Effekt haben. Stell dir vor, du nimmst einen Keks in die Hand. Der Mürbeteig ist so zart, dass er fast im Mund zergeht. Darunter liegt eine dünne Schicht deiner Lieblingsmarmelade – ich nehme immer Erdbeere oder Aprikose, aber das ist dir überlassen – und oben drauf eine hauchdünne Schicht Schokolade. Wenn du beißt, hörst du dieses sanfte Knacken der Schokolade, spürst die Säure der Marmelade und die Buttrigkeit des Teigs. Das ist der Moment, in dem Weihnachten wirklich ankommt.
Warum du diese Weihnachts Feenküsse lieben wirst, hat nichts mit Perfektion zu tun. Es hat damit zu tun, dass sie dir Zeit schenken. Sie sind mein Anker in der hektischen Vorweihnachtszeit. Wenn die Geschenke eingepackt sind und der Tisch gedeckt ist, backe ich diese Kekse. Der Geruch von Schokolade und Mürbeteig erfüllt das Haus, und plötzlich ist alles in Ordnung.
Ich habe dieses Rezept jetzt über 20 Mal getestet. Manchmal mit dunkler Schokolade, manchmal mit weißer, immer mit frischer Marmelade. Und jedes Mal ist es besser geworden. Hier ist die Wahrheit: Du brauchst keine speziellen Tools. Du brauchst nur ein paar einfache Zutaten und den Willen, es auszuprobieren. Wenn du Weihnachts Feenküsse suchst, um deine Familie zu überraschen oder einfach nur dich selbst zu verwöhnen, dann bist du hier genau richtig. Lass uns gemeinsam in die Küche gehen und etwas Backen, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt.
Warum du diese Weihnachts Feenküsse lieben wirst
Es gibt viele Gründe, warum diese Kekse mein absolutes Lieblingsrezept in der Adventszeit sind. Hier sind die harten Fakten, die dich überzeugen sollten:
Der Mürbeteig ist unglaublich zart — Im Gegensatz zu harten Lebkuchen oder sprödem Plätzchen, bei dem man sich die Zähne ausbeißen könnte, bleibt dieser Teig butterweich. Ich verwende eine spezielle Technik, bei der die Butter nicht zu warm wird, aber auch nicht zu kalt. Das Ergebnis ist ein Teig, der sich wie Samt anfühlt und nach dem Backen leicht bröselt. Wenn du es gewohnt bist, dass Kekse hart sind, wirst du überrascht sein, wie sanft diese Weihnachts Feenküsse auf der Zunge zergehen.
Sie sind in unter 30 Minuten fertig — Die Zubereitung ist schnell. Du verrührst den Teig, formst die kleinen Kekse, gibst die Marmelade und die Schokolade drauf und ab in den Ofen. Insgesamt dauert es weniger als eine halbe Stunde von der ersten Schüssel bis zum fertigen Keks. Perfekt für einen entspannten Sonntagvormittag oder eine kurze Pause am Nachmittag. Ich mache das oft, wenn ich Zeit habe, zwischen den Weihnachtsvorbereitungen.
Unendliche Geschmacksvariationen — Du bist nicht an eine Sorte gebunden. Marmelade ist dein Freund. Aprikose passt fantastisch zu dunkler Schokolade. Kirsche mit weißer Schokolade ist eine himmlische Kombination. Und Himbeere? Himbeere ist einfach magisch. Ich habe auch mal einfache Apfel-Zimt-Torte gebacken, aber für kleine Happen sind diese Feenküsse unschlagbar. Du kannst die Marmelade nach deinem Gusto wählen, solange sie nicht zu flüssig ist.
Sie sehen professionell aus, sind aber einfach — Kein anderes Backwerk sieht so edel aus, wie er ist. Die kleinen, runden Formen mit dem farbigen Schokomantel sehen aus, als wären sie aus einem feinen Konditorei. Aber die Wahrheit? Sie sind kinderleicht zu machen. Du wirst dich fühlen, als wärst du ein Profi, obwohl du nur ein paar einfache Schritte befolgst.
Das Beste daran ist, dass sie nicht lange haltbar sind, weil sie so schnell verschwinden. Aber wenn du sie in einer Dose aufbewahrst, bleiben sie mehrere Tage frisch. Dies ist mein Geheimrezept für eine gemütliche Weihnachtszeit. Wenn du müde bist und keine Lust auf komplizierte Gerichte hast, aber etwas Süßes brauchst, sind diese Weihnachts Feenküsse die Antwort.
Die Zutaten für deine Weihnachts Feenküsse
Hier ist der beste Teil: Du hast die meisten Zutaten wahrscheinlich schon in deinem Vorratsschrank. Du musst nicht extra zum Supermarkt rennen. Hier ist, was du brauchst, und warum jede Zutat wichtig ist.
Weiche Butter (200g / 200g) — Das Herzstück des Mürbeteigs. Die Butter muss weich sein, aber nicht geschmolzen. Sie sorgt für die Zartheit. Wenn die Butter zu warm ist, wird der Teig klebrig. Ich nehme immer hochwertige Markenbutter, weil der Geschmack hier wirklich durchkommt. Alternativ kannst du auch Margarine nehmen, aber Butter schmecht einfach besser und gibt diesem Keks seine typische Note.
Puderzucker (150g / 150g) — Puderzucker ist besser als Kristallzucker, weil er sich schneller auflöst und dem Teig eine feine, samtige Textur gibt. Kristallzucker könnte den Teig zu spröde machen. Wenn du keinen Puderzucker hast, kannst du Kristallzucker im Mixer zermahlen, aber das dauert länger.
Vanilleextrakt oder Vanillezucker (1 Päckchen / 1 TL) — Ohne Vanille ist kein Mürbeteig komplett. Sie rundet den Geschmack ab und macht ihn aromatisch. Ich bevorzuge echten Vanilleextrakt, aber Vanillezucker funktioniert auch gut. Wenn du keine Vanille magst, kannst du es weglassen, aber ich rate davon ab. Die Vanille ist der unsichtbare Zauberer in diesem Rezept.
Weizenmehl (Typ 405) (300g / 300g) — Das Grundgerüst. Typ 405 ist fein und ideal für feine Backwaren. Du kannst auch Dinkelmehl Typ 630 verwenden, aber dann wird der Teig etwas krümeliger. Achte darauf, das Mehl nicht zu lange zu kneten, sonst wird der Teig zäh. Wir wollen zart, nicht kautauglich.
Backpulver (1 Päckchen / 1 TL) — Kleine Menge, große Wirkung. Das Backpulver sorgt dafür, dass die Kekse leicht aufgehen und nicht flach wie Pfannkuchen werden. Es ist der Geheimtipp für die perfekte Form.
Marmelade (nach Wahl, ca. 100g) — Hier kannst du kreativ werden. Ich empfehle eine dickflüssige Marmelade. Zu flüssige Marmelade macht den Teig nass und er geht nicht auf. Aprikosenmarmelade ist neutral und passt zu allem. Erdbeermarmelade ist klassisch. Kirschmarmelade ist edel. Vermeide Gelee, da es nicht die gleiche Textur gibt.
Schokolade (200g) — Dunkle Schokolade (55-70%) gibt einen tollen Kontrast zur süßen Marmelade. Weiße Schokolade macht es sehr süß und milchig. Halbdunkle Schokolade ist der beste Kompromiss. Ich empfehle eine gute Qualität Schokolade, die sich leicht temperieren lässt. Wenn du cremigen Karamell-Kuchen magst, wirst du die Schokoladenkruste hier auch lieben.
Optional: Gehackte Nüsse oder Mandelsplitter — Für einen extra Crunch kannst du die Schokolade mit gehackten Mandeln bestreuen, bevor sie fest wird. Das macht die Weihnachts Feenküsse noch knuspriger und leckerer.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier ist, was ich tatsächlich verwende:
Teigschüssel (groß) — Für das Mischen der Zutaten. Eine große Schüssel verhindert, dass der Teig herausspritzt. Ich benutze eine Edelstahlschüssel, aber jede große Schüssel funktioniert.
Gabel oder Mixer — Um Butter und Zucker cremig zu rühren. Eine Gabel reicht, aber ein Mixer macht es schneller. Ich benutze oft die Gabel, weil ich das Gefühl besser kontrollieren kann.
Backblech mit Backpapier — Essential. Backpapier verhindert, dass die Kekse anhaften. Ohne Backpapier wirst du dich ärgern. Kaufe gutes Backpapier, das nicht durchbrennt.
Teigsackerl oder Löffel — Um die Marmelade aufzuteilen. Ein kleiner Teigsackerl mit einer kleinen Öffnung ist ideal, um die Marmelade präzise aufzutragen. Alternativ geht auch ein kleiner Löffel.
Hitzebeständiger Löffel oder Teigschaber — Um die Schokolade zu verteilen. Ein Silikon-Spatel ist am besten, weil er flexibel ist und die Schokolade gleichmäßig verteilt.
Kühlschrank — Der wichtigste „Werkzeug“-Teil. Der Teig muss kalt sein, damit er sich leicht formen lässt und in der Form bleibt. Ohne Kühlschrank geht es nicht.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machst du Weihnachts Feenküsse
Alles klar, lass uns backen! Ich zeige dir genau, wie ich das mache, damit es beim ersten Mal klappt.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten — Nimm deine weiche Butter und den Puderzucker. Vermische sie in der großen Schüssel, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Wenn du einen Mixer hast, benutze ihn auf niedriger Stufe. Wenn du die Gabel nimmst, sei geduldig. Die Butter muss sich vollständig mit dem Zucker verbunden haben. Wenn Klumpen übrig bleiben, wird der Teig später uneben. Füge dann die Vanille hinzu und rühre sie ein. Der Geruch wird jetzt schon fantastisch.
Schritt 2: Das Mehl unterrühren — Gib das Mehl und das Backpulver hinzu. Rühre vorsichtig mit der Gabel oder dem Mixer auf niedriger Stufe. Wichtig: Übertreibe es nicht! Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Teig wird zäh. Der Teig sollte weich und leicht klebrig sein. Wenn er zu trocken ist, gib einen Teelöffel Milch hinzu. Wenn er zu nass ist, gib etwas mehr Mehl hinzu. Es sollte sich wie Knete anfühlen.
Schritt 3: Den Teig kühlen — Das ist der wichtigste Schritt. Decke die Schüssel ab und lege sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Kalter Teig ist leichter zu formen und geht besser auf. Wenn du den Teig direkt verarbeiten willst, wird er wahrscheinlich kleben bleiben und sich nicht gut formen lassen. Nimm dir diese Zeit. Sie ist es wert.
Schritt 4: Kekse formen — Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Teile ihn in kleine Stücke (ca. 20-25g pro Keks). Forme jede Portion zu einer kleinen Kugel. Drücke eine kleine Delle in die Mitte mit deinem Daumen. Diese Delle ist wichtig, damit die Marmelade Platz hat. Achte darauf, dass die Delle nicht zu tief ist, sonst fließt die Marmelade heraus. Wenn der Teig beim Formen zu warm wird, leg ihn zurück in den Kühlschrank. Ein kalter Teig ist ein glücklicher Teig.
Schritt 5: Marmelade auftragen — Nimm einen kleinen Löffel oder ein Teigsackerl und gib einen kleinen Klecks Marmelade in jede Delle. Nicht zu viel! Etwa einen Teelöffel pro Keks reicht. Wenn du zu viel Marmelade nimmst, wird sie beim Backen überlaufen und die Schokolade wird nicht richtig haften. Wenn die Marmelade zu dick ist, kannst du sie mit einem Löffel etwas dünnflüssiger machen. Backe die Kekse für 10-12 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze. Sie sollten nur leicht goldbraun sein, nicht dunkel.
Schritt 6: Schokolade temperieren und verteilen — Während die Kekse backen, schmilz die Schokolade. Schneide sie in kleine Stücke und schmelze sie im Wasserbad oder in der Mikrowelle in kurzen Intervallen. Rühre zwischendurch, bis sie glatt ist. Wenn die Kekse aus dem Ofen kommen, nimm sie heraus und warte kurz, bis sie etwas abgekühlt sind (ca. 5 Minuten). Nimm einen Keks und tauche die Oberseite mit der Marmelade in die flüssige Schokolade. Decke die Marmelade vollständig ab. Wenn du keine Schokolade drüber willst, lass es weg, aber ich empfehle es stark. Die Schokolade schützt die Marmelade und gibt einen tollen Crunch.
Schritt 7: Abkühlen lassen — Lege die geschokoladenierten Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lass sie bei Raumtemperatur abkühlen, bis die Schokolade hart wird. Das dauert etwa 15-20 Minuten. Wenn du sie in den Kühlschrank stellst, geht es schneller, aber die Schokolade könnte kondensieren und weiß werden. Raumtemperatur ist besser für einen glänzenden Glanz.
Gesamtzeit: 30 Minuten Zubereitung + 30 Minuten Kühlen + 12 Minuten Backen + 20 Minuten Abkühlen = ca. 1,5 Stunden.
Tipps & Tricks für perfekte Feenküsse
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen gut und großartig.
Die Buttertemperatur ist alles — Wenn die Butter zu warm ist, wird der Teig öliger und die Kekse gehen nicht auf. Wenn sie zu kalt ist, lässt sie sich nicht cremig rühren. Die perfekte Butter ist weich, aber nicht geschmolzen. Wenn du sie mit dem Finger berührst, sollte sie einen Abdruck hinterlassen, aber nicht sofort zerlaufen.
Verwende keine flüssige Marmelade — Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Marmelade zu flüssig ist, wird der Teig unter der Marmelade nass und matschig. Verwende immer eine dickflüssige Konfitüre. Wenn du eine dünnflüssige hast, koche sie kurz ein, um Wasser zu entfernen, oder verwende Gelee, das aber weniger Textur hat.
Temperiere die Schokolade richtig — Wenn du die Schokolade einfach nur schmilzt und aufträgst, kann sie nach einigen Tagen weiß werden oder abplatzen. Um das zu vermeiden, temperiere die Schokolade leicht. Schmelze sie, lass sie auf 27°C abkühlen, erwärme sie kurz auf 32°C und trage sie auf. Das klingt kompliziert, aber es ist einfach: Schmelze sie, rühre ein paar feste Schokoladenstücke ein, bis sie schmelzen, und trage sie auf. Das sorgt für einen stabilen Glanz.
Common Mistake: Zu viele Kekse auf einmal backen — Wenn du das Blech überfüllst, backen die Kekse ungleichmäßig. Lass genug Platz zwischen den Keksen, damit die Hitze zirkulieren kann. Wenn sie zu nah beieinander sind, werden sie zu einem großen Brei.
Pro-Tipp: Nüsse hinzufügen — Wenn du die Schokolade noch flüssig hast, streue gehackte Mandeln oder Pistazien darüber. Das gibt nicht nur einen tollen Look, sondern auch einen extra Crunch und Geschmack. Es macht die Weihnachts Feenküsse noch spezieller.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Basisversion gemeistert hast, hier ist, wie du sie abwandeln kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.
Zitronen-Mohn-Variation — Füge einen Spritzer Zitronensaft und etwas Zitronenschale zum Teig hinzu. Verwende Aprikosenmarmelade und dunkle Schokolade. Die Zitrone passt fantastisch zu Mohn und Schokolade. Es ist eine frische, leichte Variante.
Kaffee-Schoko-Variation — Füge einen Teelöffel Espresso-Pulver zum Teig hinzu. Verwende dunkle Schokolade und Kirschmarmelade. Der Kaffee gibt dem Keks eine tiefe, aromatische Note. Perfekt für Kaffeetrinker.
Glutenfreie Option — Du kannst das Weizenmehl durch ein glutenfreies Mehl-Mischpulver ersetzen. Achte darauf, ein Mehl mit Xanthan zu verwenden, damit der Teig zusammenhält. Der Geschmack ist fast gleich, aber die Textur kann etwas krümeliger sein.
Vegane Option — Verwende vegane Butter und vegane Schokolade. Der Rest bleibt gleich. Die Marmelade sollte keine Gelatine enthalten (was die meisten nicht tun, aber prüfe es). Veganer Mürbeteig kann etwas trockener sein, daher füge einen Teelöffel Pflanzenmilch hinzu, wenn nötig.
Protein-Option — Du kannst ein wenig Proteinpulver (Vanille) zum Teig hinzufügen, aber das verändert die Textur. Es wird nicht mehr so zart sein. Ich empfehle es nur, wenn du unbedingt Protein brauchst, aber für den echten Genuss bleib bei der klassischen Version.
Anservieren & Aufbewahren
Wie servieren? — Diese Weihnachts Feenküsse sind perfect als Begleiter zum Kaffee oder Tee. Sie passen auch gut zu einem Glas Milch oder einem Stück Käse. Ich serviere sie oft auf einem schönen Teller als Teil eines Weihnachtsplätzchen-Buffets. Zusammen mit Oktoberfest-Bierbrezeln oder anderen kleinen Snacks machen sie eine tolle Mischung.
Kühlschrank — Lagere die Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. Sie halten sich dort bis zu 5 Tage. Wenn du sie in den Kühlschrank stellst, werden sie härter. Raumtemperatur ist besser für die Zartheit.
Aufwärmen — Du musst sie nicht aufwärmen. Aber wenn du sie warm magst, lege sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Die Schokolade wird weich und die Marmelade leicht flüssig. Vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird der Teig nass.
Einfrieren — Du kannst den ungebackenen Teig einfrieren. Forme die Kekse, lege sie auf ein Blech und friere sie ein. Sobald sie fest sind, packe sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Backe sie dann direkt aus dem Gefrierzustand heraus, füge 2-3 Minuten Backzeit hinzu. Die fertigen Kekse kannst du auch einfrieren, aber die Schokolade könnte beim Auftauen kondensieren. Einfrieren des Teigs ist besser.
Meal Prep Tipp — Backe die Kekse eine Woche vor Weihnachten. So hast du weniger Stress in der letzten Woche und kannst dich auf die anderen Vorbereitungen konzentrieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
F: Kann ich die Marmelade weglassen?
A: Ja, das ist möglich. Dann hast du einfache Schokoblättchen. Aber die Marmelade gibt den Keks seine typische Feuchtigkeit und den Geschmack. Ohne sie sind sie eher wie normale Schokokekse. Ich empfehle, die Marmelade drin zu lassen.
F: Warum sind meine Kekse hart geworden?
A: Das liegt meist an zwei Gründen: Entweder hast du den Teig zu lange geknetet ( Glutenentwicklung) oder sie sind zu lange gebacken. Mürbeteig-Kekse sollten nur leicht goldbraun sein. Wenn sie dunkel sind, sind sie trocken. Und: Rühre den Teig nicht zu lange!
F: Kann ich die Schokolade durch Nuss-Nougat-Creme ersetzen?
A: Ja, das geht! Aber Nuss-Nougat-Creme ist sehr dick und süß. Du musst sie vielleicht leicht erwärmen, um sie verteilen zu können. Und achte darauf, dass die Kekse nicht zu süß werden, da die Marmelade auch süß ist. Ich empfehle dunkle Schokolade für den besten Kontrast.
F: Wie lange muss der Teig kühl stehen?
A: Mindestens 30 Minuten. Wenn du es eilig hast, 20 Minuten, aber 30 ist besser. Kalter Teig ist leichter zu formen und geht besser auf. Wenn der Teig zu warm ist, klebt er an den Händen.
F: Kann ich den Teig am Vortag machen?
A: Ja, das ist sogar besser. Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank liegen. Das gibt dem Mehl Zeit, die Feuchtigkeit aufzunehmen, und der Teig wird noch zarter. Forme die Kekse dann am nächsten Tag.
Letzte Gedanken
Das Backen von Weihnachts Feenküssen ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Moment der Ruhe, der Kreativität und der Liebe. Es ist ein Rezept, das dich dazu einlädt, langsamer zu werden und die kleinen Dinge im Leben zu genießen. Ich hoffe, du wirst es ausprobieren und es wird dir genauso gut schmecken wie mir. Wenn du es machst, teile es mit deinen Liebsten oder gib es als Geschenk. Es ist ein Geschenk, das man essen kann.
Vergiss nicht, dass das Rezept flexibel ist. Mach es zu deinem eigenen. Verwende deine Lieblingsmarmelade, deine Lieblingschokolade. Es gibt keine falschen Wege, solange du mit Herz backst. Ich würde mich freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Weihnachts Feenküsse geworden sind. Welche Marmelade hast du verwendet? Hast du die Schokolade temperiert? Lass es mich wissen! Und wenn du mehr weihnachtliche Inspiration suchst, schau dir auch meine einfache Apfel-Zimt-Torte an. Viel Spaß beim Backen und einen wunderschönen Advent!
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Weihnachts Feenküsse: Der perfekte weihnachtliche Mürbeteig-Keks
- Total Time: 1,5 Stunden
- Yield: ca. 20-25 Kekse
Description
Zarte Mürbeteig-Kekse mit einer Schicht Marmelade und einer hauchdünnen Schicht Schokolade, die im Mund zergehen und weihnachtliche Magie verbreiten.
Ingredients
- 200g weiche Butter
- 150g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
- 300g Weizenmehl (Typ 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 100g dickflüssige Marmelade (z.B. Erdbeere, Aprikose oder Kirsche)
- 200g Schokolade (dunkel, halbdunkel oder weiß)
- Optional: Gehackte Nüsse oder Mandelsplitter
Instructions
- Vermische die weiche Butter mit dem Puderzucker in einer großen Schüssel, bis die Masse hell und cremig ist (ca. 2-3 Minuten). Rühre die Vanille unter.
- Gib das Mehl und das Backpulver hinzu und rühre vorsichtig unter, bis das Mehl eingearbeitet ist. Den Teig nicht zu lange kneten, um ihn zart zu halten.
- Decke die Schüssel ab und lege den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit er sich leichter formen lässt.
- Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und teile ihn in kleine Stücke (ca. 20-25g pro Keks). Forme jede Portion zu einer Kugel und drücke eine kleine Delle in die Mitte.
- Gib etwa einen Teelöffel Marmelade in jede Delle. Backe die Kekse für 10-12 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze, bis sie leicht goldbraun sind.
- Während die Kekse backen, schmelze die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Lass die gebackenen Kekse kurz abkühlen.
- Tauche die Oberseite der Kekse mit der Marmelade in die flüssige Schokolade, sodass die Marmelade vollständig bedeckt ist.
- Lege die geschokoladenierten Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lass sie bei Raumtemperatur abkühlen, bis die Schokolade hart wird (ca. 15-20 Minuten).
- Optional: Streue gehackte Nüsse über die noch flüssige Schokolade.
Notes
Achte darauf, dass die Butter weich, aber nicht geschmolzen ist. Verwende keine flüssige Marmelade, da der Teig sonst nass wird. Der Teig muss gut gekühlt werden, um ihn formen zu können. Die Schokolade kann temperiert werden, um einen stabilen Glanz zu erhalten. Der Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank gelagert werden.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 150
- Sugar: 12
- Sodium: 50
- Fat: 8
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 1
- Protein: 2
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